Mongolei: Hilfe für Nomadenkinder

Fotos: Asral und Maitreya Foundation

31.8.2020

 

MiA unterstützt dieses Jahr auch die Arbeit von Asral in der Mongolei, die sich zusammen mit der Maitreya Charity um die ärmsten Kinder nomadischer Familien kümmert. Tägliche warme Mahlzeiten, aber auch besondere Aufklärung aufgrund der Pandemie sowie die Verteilung von Kleidung und Schulmaterialien helfen dabei, Waisen- und Straßenkindern eine Schulausbildung zu ermöglichen. 

 

Diese Arbeit konzentriert sich derzeit auf 30 der ärmsten Kinder im Alter von sechs bis sechzehn Jahren. Die durch starke Armut gefährdeten Kinder werden täglich mit warmem Essen versorgt, um ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen. Sie erhalten ebenfalls Hilfe bei Hausaufgaben bzw. Nachhilfeunterricht sowie Schulungen zur Krankheitsprävention. Verteilt werden auch Vitamine, Vorräte und Kleidung. Auch soziale Aktivitäten und Spiele werden organisiert.

 

Die Organisation verfügt über eine Küche und ein Klassenzimmer und die Kapazität der Teilnehmerzahl soll weiter erhöht werden. Von den derzeit 30 teilnehmenden Kindern sind 18 Mädchen und 12 Jungen. 11 Kinder stammen von Eltern, die geschieden sind. 3 Kinder haben keine Eltern, da diese verstorben sind. Weitere 3 Kinder haben jeweils einen Elternteil verloren. 4 neue Kinder sind in diesem Jahr dem Projekt beigetreten.

 

Die lokale Grundschule bietet derzeit nur Platz für 400 Kinder in der Reihenfolge ihres Eingangs. Wegen der zahlenmäßigen Beschränkung haben 600 Kinder, hauptsächlich aus dem Elendsviertel, keinen Zugang zur frühen Grundschulbildung. Unsere Partner vor Ort unterstützen 30 der ärmsten Kinder, indem sie Kleidung, Schreibwaren, Schulausrüstung, einen Winterspielplatz, sanitäre Einrichtungen und renovierte Klassenzimmer zur Verfügung stellen. 

 

Der kleine Ort bei Gachuurt, wo unsere Hilfe ankommt, ist eine ehemalige Kommune aus der Sowjetzeit. Mit Mitteln der irischen Regierung renovierte und rüstete Asral die örtliche Grundschule aus, wobei die Kapazität von 166 auf 220 Plätze erhöht wurde, und stellte zwei ausgestattete Grundschulgärten für Hirtenkinder in den Randgebieten zur Verfügung. Die Kinderherberge erhielt 60 neue Betten und das notwendige Bettzeug.

 

Ein weiterer Ort, Underschil, liegt 380 km südöstlich der Hauptstadt in der Wüste Gobi. 20 Kinder profitieren vom Hot Meal-Projekt und erhalten warme Kleidung, Schreibwaren und Toilettenartikel.

 

Die meisten Straßenkinder kommen aus den Elendsvierteln, aus zerrütteten Familien, geschiedenen Eltern, Familien ohne Arbeit und von Müttern, die sich nicht um sie kümmern können oder Eltern, die unter Alkoholismus leiden. All das sind Probleme, die durch die Unterstützung dieses Projekt nachhaltig bekämpft werden können. Bitte helfen Sie uns durch Ihre großzügige Spende, die Not dieser Kinder langfristig zu mindern. 

 

Text: RH