Unsere nächste Online MV ist an diesem Sonntag um 16 Uhr - Interessenten  können gerne als Gäste teilnehmen - schreiben Sie uns für den Zoom-Link:

+++ Mettā zum Helfen! Am nächsten Sonntag, 24.1.2021, richten wir zusammen mit dem Buddha-Talk Hamburg eine Veranstaltung zur Mettā-Meditation aus. Lama Martina Weber wird uns dabei durch Vortrag und Anleitung in diese wichtige buddhistische Meditationspraxis einführen. Das Rahmenprogram übernimmt diesmal ein Teil unseres Vereinsvorstands: Raimund Hopf moderiert, Simpert Würfl leitet musikalisch die Eingangskontemplation und Katharina Schmige wird uns als Verein kurz vorstellen. Eintritt ist frei, doch wir wünschen uns dafür eine Spende für unsere Hilfsprojekte. Mehr Infos zur Veranstaltung und Zugangslink unter: www.buddha-talk.de

"Verantwortungsbewusstes Mitgefühl"

 

Aus einem Vortrag unseres Schirmherrn am 6.12.2020 auf unserer Online Benefiz:

 

.... Es ist ein Verstoß gegen die Gerechtigkeit, dass es große Wohlstandsunterschiede zwischen einer kleinen, mächtigen Finanz-Elite und den Massen von Menschen gibt, die am Rande des Überlebens sind. Es ist ein Verstoß gegen die Gerechtigkeit, dass einige in extremem Luxus leben, während zwei Milliarden Menschen hungern oder unterernährt sind. Es ist ein Verstoß gegen die Gerechtigkeit, dass Arbeiter selbst in den USA ständig Überstunden leisten müssen, aber keinen existenzsichernden Lohn erhalten; dass Milliarden von Menschen keine medizinische Grundversorgung erhalten; dass Kinder nicht zur Schule gehen können, sondern hart arbeiten und sogar in Kriegen mitkämpfen müssen. Es ist ein Verstoß gegen die Gerechtigkeit, dass Menschen mit dunkler Hautfarbe mit langen Haftstrafen ins Gefängnis gesteckt oder von der Polizei getötet werden; dass Flüchtlinge, die Zuflucht vor gewalttätigen Regimes suchen, in Käfige gesteckt oder in ihre Heimatländer zurückgeschickt werden, ... weiterlesen!

Wir haben unser diesjähriges Ziel erreicht und wollen mehr: MiA sucht neue Mitglieder*innen, ehrenamtliche Helfer*innen, Projektpat*innen, .... unsere Silvester- und Weihnachtspost lesen!

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Der Hunger in der Welt nimmt weiter zu

 

In diesem Jahr wurde das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Darüber freuen wir uns sehr, denn "Hunger ist und bleibt der größte vermeidbare Skandal. Der Planet hat die Ressourcen, um zehn Milliarden Menschen zu ernähren" (Bundesentwicklungsminister Gerd Müller). 

Wir haben die Ressourcen, aber es fehlt die Umverteilung. Nach dem Welthungerindex leiden derzeit weltweit rund 690 Millionen Menschen an chronischer Unterernährung. 47 Millionen Kinder leiden unter Auszehrung. 144 Millionen Kinder sind aufgrund von chronischer Unterernährung zu klein für ihr Alter. Im Jahr 2018 starben 5,3 Millionen Kinder vor ihrem fünften Geburtstag - oft an den Folgen von Unterernährung. Wie könnten wir angesichts dieser Not nur mit unseren eigenen Sorgen beschäftigt sein.? Wir können helfen! Nicht viel, aber genug, um Teil der Antwort zu werden. Jeder Einzelne von uns kann dazu beitragen.

 

Mit Ihrer Spende an MiA helfen Sie direkt, den Hunger an der Wurzel zu bekämpfen.

Neu im Vorstand und zuständig für die Koordination der Hilfsprojekte: Katharina Schmige

Hunger ist die schlimmste Not

Dr. Bhikkhu Bodhi, der Schirmherr und Ratgeber von Mitgefühl in Aktion e.V. ist gleichzeitig der Gründer unserer Partnerorganisation, Buddhist Global Relief, USA. Seine Vision von aktivem Mitgefühl und engagierten Buddhismus inspiriert unseren Einsatz für eine gerechtere, gesunde und lebenswerte Welt. Hören und sehen Sie seine Grußworte für den Start unserer Arbeit im Video.


Unsere Vision

Wir sind inspiriert von der Vision einer Welt ...

- in der Armut verbannt wird, in der alle ein bedeutungsvolles Leben leben können, Essen, Kleidung, Unterkunft und Gesundheitsfürsorge geniessen,

- in der jeder ein befriedigendes Bildungsniveau und damit eine Erwerbstätigkeit erreichen und frei ausüben kann, die dem eigenen Leben Wert und Sinn gibt,

- in der alle Menschen in Frieden und Harmonie miteinander leben und niemand diskriminiert wird,

- in der schonend mit Ressourcen umgegangen wird und diese gerechter verteilt und genutzt werden,

- die dem Klimawandel durch natürliche Ökologie und aktiven Umweltschutz entgegentritt,

- in der zukünftige Generationen eine Chance zu einem glücklichen Leben und geistiger Entwicklung haben.

 

"Möge ich ein guter Arzt sein für diejenigen, die an Krankheit leiden, ein Leitfaden für diejenigen, die auf Abwege geraten sind, eine Lampe für diejenigen, die in der Dunkelheit wohnen, eine Quelle des Schatzes für die Armen und Bedürftigen."  Samantabhadra-Gelübde, Avatamsaka Sutra 

Nahrung für Alle, Unterstützung Notleidender, Hilfe zur Selbsthilfe, Natürliche Ökologie und aktiver Umweltschutz ist Mitgefühl in Aktion.


Unsere Aufgabe

Unsere Mission ist die Bekämpfung von chronischem Hunger und Unterernährung. Der Buddha sagt: "Hunger ist die schlimmste Art von Krankheit und das Geschenk der Nahrung ist das Geschenk des Lebens." Als Menschen, die von Mitgefühl für die Welt bewegt sind, wollen wir zusammen mit unserer Partnerorganisation Buddhist Global Relief und ausgewählten Partnern vor Ort nachhaltige Projekte fördern und durchführen, die die Bekämpfung des Hungers in von Not betroffenen Regionen und die Stärkung natürlicher ökologischer Agrarwirtschaft als Hilfe zur Selbsthilfe zum Ziel haben. Das Problem wachsender Armut und Unterernährung ist heute untrennbar von den Veränderungen durch den Klimawandel verbunden. Um betroffenen Notleidenden langfristig helfen zu können, möchten wir uns daher auch aufklärend und aktiv für einen verantwortlichen Umgang mit natürlichen Ressourcen und Umweltschutz einsetzen.

"Das Geschenk der Nahrung ist das Geschenk des Lebens."

Buddha (AN 4:58)


Unsere Ziele

A. Soforthilfe

- Akute und schnelle Hilfe in Katastrophengebieten, die direkt den Notleidenden und nicht Regierungen zugute kommt.

- Bereitstellung von direkter Nahrungsmittelhilfe für Menschen, die von Hunger und Unterernährung betroffen sind.

 

B. Langfristige Entwicklungsarbeit

- Sinnvolle und nachhaltige ökologische Projekte in von Hunger betroffenen Gebieten.

- Unterstützung bei der Entwicklung besserer Methoden der nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion.

- Förderung der Bildung und Ausbildung von Mädchen und Frauen als Mittel der Existenzsicherung und Armutsbekämpfung.

 

C. Engagement für den Erhalt von Lebensraum

- Einsatz für soziale Gerechtigkeit, ökologisch verantwortliche Ökonomie, Klimagerechtigkeit und Natur-  und Artenschutz.

Bildung und Gleichberechtigung für Frauen!

Wer sich für Klimagerechtigkeit einsetzt, bekämpft Armut und Hunger und umgekehrt.